Patchwork...

 Aufhebung    Gedanken eines Kampfhundes    Life needs a push!   Die Regenbogenbrücke    Der Geigenspieler (Witz)

 

An meinen lieben Hund

Die Wege, die wir einst gegangen, 
bei Regen und bei Sonnenschein, 
sind mir so fremd geworden, 
ich geh sie nun allein.

Zuhause ist es leer und trist, 
die Welt nicht mehr die meine, 
und nur weil Du gegangen bist, 
und ich viel um Dich weine.

Als Du dann so krank gewesen, 
so viele bange Wochen; 
mein Schatz, ich musste Dich erlösen, 
ich weiß, Du hast den Tod gerochen.

Ich glaubte, dass mein Herz vereist, 
als ich mich so entschiede, 
ich hoffe, dass Du mir verzeihst, 
ich tat es nur aus Liebe.

Von Margit Bielski für Nancy.

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Meine Mutter hatte in Bezug auf den Hund immer folgenden Spruch auf den Lippen:

„Das mir der Hund das liebste sei, sagst Du oh Mensch sei Sünde -

der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

Dies schreibe ich Ihnen, nachdem ich im letzten Sommer meinen 3. Schäferhund verloren habe. Sie hatte einen Krebs an der Milz, der operiert wurde. Nach 6 Wochen war er aber wieder da und größer als zuvor. Es blieb keine andere Wahl als sie einschläfern zu lassen. Es war ein bewegendes Erlebnis, einen Hund in den Armen zu halten während er stirbt...

Aber der Trost bleibt doch, dass wir Ihm sehr viel Schmerzen ersparen konnten.

Reinhold Maier

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Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünem Gras.
Wenn ein geliebtes Tier für immer auf der Erde eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warm, es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache die sie vermissen: Sie sind nicht mit Ihren Menschen zusammen die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Grass. Die Füße tragen es schneller und schneller: Es hat dich gesehen!
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und du schaust endlich wieder in die Augen deines geliebten Tieres, das so lang aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein
.
(Autor des amerikanischen Originals unbekannt)

Zugeschickt von Familie Zöllner www.jack-russell-deutschland.de

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Gedanken eines Kampfhundes

Ich kann leider nichts sagen,
bin nur ein Hund und werde gequält seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht 
und hätt dabei - Tränen im Gesicht.
Man sagt ich wär ein Kampfhund das ich gefährlich bin. 
Öffnet Eure Augen - schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht
von diesen skrupellosen - die nicht nachgedacht?
Jetzt bin ich scharf und beiße auch
doch so ein Hund wohl keiner brauch.
Man sagt das ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Bin ich doch nur das Werkzeug Euer -
gemacht von Euch zum Ungeheuer.

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb ich Euch Menschen einen Rat -
ich bin ein Hund, ein Kamerad!

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein!

Das schrieb ein Hund der Kampfhund ist
und weiß - das manch ein Mensch nicht besser ist.

 

Teil II

Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund,
werde immer noch gequält - ich kenne nicht den Grund.
Ich schreibe hier an Euch, es geht mir nicht sehr gut
ich habe meine Tränen - ersetzt durch Hass und Wut.
Ein Hund den skrupellose Menschen hetzen
geprägt von Hass und Wut 
wird sicherlich verletzten –
er täte keinem gut. 
Dann ist er wieder da der böse scharfe Hund.
Dann könnt Ihr wieder töten – dann habt Ihr einen Grund.

Ich begreif Euch Menschen nicht 
woher kommt der Drang zum Töten – und warum trifft er mich?
Was Ihr mir dann versetzt ist nur ein kleiner Stich 
nun habe ich sie doch – die Tränen im Gesicht.
Meine Augen werden schwerer sie schließen sich dann ganz
in meinem Hundekörper - beginnt der Todestanz.
Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt
macht Ihr zumindest vor meinem Grabstein halt?
Da steht gemeißelt es ganz klein:

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein –
und lasst endlich die Hunde Hunde sein.

Zugeschickt von Familie Zöllner www.jack-russell-deutschland.de

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Life needs a push! 
Zugeschickt von Helene Weidschacher

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AufhebungIn memory of jule (April 2000 - 9. November 2001)

Sein Unglück 
ausatmen können 
tief ausatmen 
so dass man wieder 
einatmen kann

Und vielleicht auch sein Unglück 
sagen können 
in Worten 
in wirklichen Worten 
die zusammenhängen 
und Sinn haben 
und die man selbst noch 
verstehen kann 
und die vielleicht sogar 
irgendwer sonst versteht 
oder verstehen könnte

Und weinen können 
das wäre schon 
fast wieder

Glück

(Erich Fried)

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Mitten in der Wüste sitzt ein Mann und spielt zauberhaft Geige.
Ein Löwe umkreist ihn und legt sich nieder.
Dann kommen noch zwei und legen sich ebenfalls hin.
Nach einiger Zeit kommt ein vierter und frisst den Spieler auf.
Oben in der Palme meint ein Affe zum anderen:
"Ich habe es doch gesagt, wenn der Taube kommt, ist es mit der Musik vorbei..."

Gefunden im Forum für behinderte Hunde

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